Grüße aus Südafrika

Halli, hallo

noch zwei Tage bis zum Ironman Südafrika und ich wollte mich kurz mal melden.

Südafrika ist ein unglaubliches Land. Mein neuer Partner Mitsubishi hat mich am Flughafen mit einem Auto überrascht, welches ich für die Zeit hier nutzen darf. Was ein Auto! Bis zum heutigen Zeitpunkt hatte ich immer Schwierigkeiten meinen Radkoffer ins Auto zu bekommen, dass hat sich mit diesem Fahrzeug erledigt. Radkoffer und das restliche Gepäck einfach auf die Ladefläche und los ging es.

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Am Mittwoch besuchten wir dann eine Aufzuchtfarm von Löwen. Der Wildhüter war sehr Triathlon interessiert und bot mir an, mich zu den kleinen Löwen mitzunehmen. Klein war gut, denn im Vergleich zu meiner Katze zu hause waren das schon echte Brocken. Unserem Reiseführer hat ein kleiner Löwe nur kurz seine Tatze auf die Wade gelegt und schon hat er geblutet. Aber was soll ich sagen, Löwen sind unglaublich schöne Tiere und es war für mich ein unglaubliches Erlebnis, ihnen so nahe sein zu dürfen.

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Nach dem Besuch der kleinen Löwen, fragte der Wildhüter wie es aussieht, auch noch die größeren Löwen zu besuchen. Knapp 1 Jahr alt, 75kg schwer und vom Erscheinungsbild nicht mehr ganz so süß wie die kleinen. Es waren schon richtige Raubkatzen. Ich war schon etwas nervös, aber die Freude so etwas erleben zu dürfen, war größer als die Angst. Mit Respekt und größter Hochachtung begegnete ich den Löwen und bin stolz auf die Bilder, die dabei entstanden.

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Am Donnerstag ging es dann in den Adobe Elefanten Park, auch der Wildhüter der uns dort empfang war super freundlich und sah einfach nur nett aus.

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Als er dann aber in unser Auto schaute, erschrak er sehr, denn ich hatte eine Musik CD laufen, auf der man vor dem Beginn der Musik Tierstimmen hörte.

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So wurden wir witzig und unglaublich freundlich empfangen und erlebten auch in diesem Wildpark Tiere so, wie es der liebe Gott sich gewünscht hat. Frei, glücklich und mit ihren Familien zusammen. 

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Jetzt sitze ich in meinem Zimmer, werde gleich einen Kaffee trinken und mich bis zum Rennen ausruhen. Heute Abend gibt es die Pasta Party, morgen wird das Rad eingecheckt und zum Abend gibt es dann die Henkersmahlzeit. Eigentlich wollte ich mich für das Rennen in keinster Weise unter Druck setzen, doch wenn man denn so kurz vor dem Rennen steht und seine Startnummer hat, dass Rad vorbereitet, fragt man sich doch, was könnte denn vielleicht gehen?

Ein Ziel habe ich mir erst einmal gesetzt. Ich werde alles versuchen, als erster aus dem Wasser zu kommen, um dann Kilometer für Kilometer meine Ziele neu zu definieren. Wenn ich ein ordentliches Finish schaffe, werde ich zufrieden nach Hause fahren können und mit meiner Kino-Tour beginnen.

Alle Liebe bis bald

 Ihr Andreas Niedrig

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